Mein Name ist Swen Hoffmann und
Motorradfahren ist meine Leidenschaft

Swen Hoffmann

Ich bin am 17. Februar 1997 in Albstadt Ebingen auf der Schwäbischen Alb geboren. Die Straßen meiner Heimat luden mich von klein auf ein, eines Tages Teil von ihnen zu sein. Es begann alles mit 3 Jahren, als ich mein erstes Pocket-Bike bekam. Ich fuhr meine ersten Runden auf einem großen Industriegelände. Zwar war es noch wackelig, doch machte es mir unglaublich viel Spaß und ich spürte wie mein Pocket-Bike und ich immer mehr zu Einem wurden!

Nun musste mein Vater, welcher auch motorradbegeistert und aus der Automobilbranche ist, sich für mich hinhalten und mit mir jedes Wochenende im Sommer Pocket-Bike fahren gehen. Als dieses Pocket-Bike mir im Alter von 5 Jahren zu klein wurde, bin ich einfach mal auf die Yamaha PW 80 meiner Schwester gesessen und danach kurzer Hand umgestiegen auf das Moto-Cross-Fahren.

Doch als ich den Garten meiner Mutter zu einer Moto-Cross-Strecke umfunktioniert hatte, legte sie ein Veto ein und ich durfte endlich mal auf einer richtigen Strecke fahren.

 

Mit Sieben Jahren war es soweit, ich bekam meine erste eigene Moto-Cross-Maschine. Mehrmals im Jahr zog ich meine Runden auf der Rennstrecke. Das Blöde war nur, dass ich in meiner näheren Umgebung keine Rennstrecke zum Trainieren hatte. So konnte ich immer weniger fahren, auch, weil ich mich im Alter von 11 Jahren auch auf die Schule konzentrieren musste.

Aber die Begeisterung zum Motorsport ging nie verloren, so war ich mehrmals im Jahr mit meiner Familie als Zuschauer auf den Rennstrecken vieler Auto- und Motorradrennen, sowie im Winter  auf einem abgesperrten Gelände Quad driften.

Im Alter von 14 Jahren war ich dem professionellen Rennsport so Nahe wie nie zuvor. Ich war von einer Lackfirma als VIP-Gast eingeladen, die ein großes Rennteam der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sponserte, ein Rennen zu schauen. Von der Boxengasse aus ein Rennen zu beobachten ist ein ganz anderes Gefühl, als von der Tribüne aus.

Mit meinem Mofa ging es weiter. Ich wollte nie ein ganz normales. Ich wollte es als klassisches 50ccm Rennmotorrad. So haben ich und mein Vater meine Simson S51 zu einem Cafe Racer umgebaut. Doch wollte ich nicht 2 Jahre lang mit 25km/h ein Verkehrshindernis sein. Also benötigte ich mit 16 Jahren ein 125ccm Moped. Nach langem Suchen habe ich ein total verwahrlostes Bike gefunden! Mein Herz blutete, wie kann man ein Motorrad so herunterkommen lassen? Den ganzen Winter über haben mein Vater und ich dieses Motorrad restauriert.

Endlich, der Sommer war da und darin beinhaltet zwei weitere große Lebensereignisse! Zuerst ein Bull-Run mit Mark Wilsmore, dem Betreiber des legendären ACE-Cafe London, von Glemseck zu den BMW Days in Garmisch Partenkirchen und danach ein persönliches Gespräch auf der Veranstaltung Glemseck 101 mit Conor Cummins, einer meiner größte Idole und ein Top Rennfahrer auf der Isle of Man Tourist Trophy, welches eines der härtesten Motorradrennen der Welt ist. Er stärkte mir den Rücken und gab mir gute Tipps für meinen Einstieg.

Zusammen mit Conor Cummins
Zusammen mit Conor Cummins

Darauf hin suchten mein Vater, mehrere Ex-Rennfahrer, ein Motorsportmechaniker und ich nach einem passenden Trainingsmotorrad für mich. Das Ergebnis war eine Yamaha R6 Baujahr 2005 welche für den R6 Cup aufgebaut wurde.

Mit diesem Motorrad trainierte ich auf verschiedenen Rennstrecken wie dem „Anneau du Rhin“ oder dem „Hockenheimring“.

Hauptsächlich fahre ich in der Klasse Youngtimer Senior bei dem Veranstalter Klassik Motorsport. Mit meinen beiden Kawasakis ZXR 400 Baujahr 1991 und 1993 bestreite ich dort nun zum vierten Jahr die 400ccm Rennserie auf Rennstrecken in ganz Europa.
Im Jahr 2017 wurde ich sogar Vizemeister knapp hinter meinem Kumpel Felix Rehm.

Ich bin zur Zeit Dualer Student auf der DHBW Friedrichshafen und studiere Fahrzeug-System-Engineering. Meine Vorbilder sind Valentino Rossi, Joey Dunlop, Conor Cummins und Mark Wilsmore. Mein einziger und größter Traum ist es einmal an der TT IOM teilzunehmen.