Wie geht es weiter?

Für diese Frage gibt es nur eine Antwort und diese lautet -Klassik Trophy- !
Deshalb wird dem Ratschlag von Manfred John an der Meisterschaftsfeier gefolgt und hart gearbeitet. Aktuell werden einige Dinge an der Verkleidung so wie an sicherheitsrelevanten Bauteilen verändert und verbessert. Franciacorta rückt näher….

Vizemeister 2017 nach Czech Moto Classic

Leider bin ich dieses Jahr knapp am Meistertitel vorbei geschrammt. In Most konnte ich noch genügend Punkte mitnehmen und somit den zweiten Platz der Jahresgesamtwertung einnehmen.

Die beiden Rennen am Sonntag konnte ich auf P3 und auf P4 beenden. Mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz zufrieden. Allerdings musste ich auf jeden Fall sitzen bleiben um genügend Punkte mit zu nehmen.

Dennoch ein erfolgreicher Saisonabschluss….

Niederlage in Oschersleben

Was soll ich sagen… Nach einer Kiesbeetexpedition im Qualifying konnte ich nur auf den neunten Startplatz fahren. Ich hatte das ganze Wochenende Probleme den Rhythmus der Strecke zu finden.
Im ersten Rennen kam ich gut vom Start weg, konnte mich auf P5 kämpfen und dies bis zum Ziel halten.
Im zweiten Rennen kam ich erneut gut weg. Nach einem harten, aber geilen Zweikampf gegen Richard Stachon bin ich wieder auf dem fünften Platz durch das Ziel gekommen.

Allerdings kann ich die Meisterschaft nun vergessen…

Bereite mich jetzt auf Czech Moto vor.

Race at the Cathedral of Speed

Das Rennwochenende in Assen (NL) war spitze.
Zum ersten Mal angekommen auf dieser Rennstrecke, schlug mein Puls ziemlich hoch. Die beeindruckende, gepflegte Rennstrecke im hohen Norden bietet bestes Ambiente für Motorsportler.

Das erste Training am Samstag wurde im Regen abgehalten. Nach meinem Sturz in Most, hatte ich eine ziemliche Blocke und war sehr langsam unterwegs. Deshalb wurde es im zweiten und dritten Qualifying Zeit, dass es auf trockener Piste weiter ging.
Ich konnte bei diesen Qualifyings auf P2 fahren.
Am Sonntag wurden dann zwei Rennen ausgetragen. Das erste Rennen und zweite Rennen konnte ich auf P2 nach einem harten Zweikampf beenden.

Es war ein super Wochenende, auf einer verdammt schnellen Rennstrecke.
….Assen ich komme wieder!!!

Saisonauftakt in Franciacorta

Den Saisonauftakt in Franciacorta habe ich gemeistert mit P3 und P4.
Wir hatten das ganze Wochende sehr große SetUp Probleme und haben deshalb viel geschraubt. In der Startaufstellung stand ich nur auf Platz 4 meiner Klasse.
Im ersten Rennen kam ich gut weg vom Start und konnte auf P3 fahren. Während des Rennens konnte ich die Pace auch einigermaßen halten und kam dann auch auf der dritten Position über das Ziel.
Im zweiten Rennen hatte ich wieder einen super Start, musste aber einem gestürzten Fahrer ausweichen und über die Grünfläche fahren. Dabei habe ich ein paar Positionen verloren, welche ich während des Rennens wieder aufholen konnte. Am Schluss konnte ich die Pace nicht mehr halten und kam als Vierter ins Ziel.

Sturz auf dem Czech Moto Classic!

Das diesjährige Czech Moto Classic verlief für mich nicht ganz optimal. Durch einen Sturz kurz vor Ende des ersten Laufs, vermasselte ich den Sieg.
Doch zunächst sah das Rennwochenende super für mich aus.
Am Freitag konnte ich im Freien Training beinahe die Zeiten von letztem Jahr fahren. Ich musste zwar noch etwas an meinem Setup arbeiten, doch konnte ich schon meinen Rhythmus auf dieser Strecke wiederfinden.
Samstags wurden dann drei Qualifyings gefahren. In allen drei Zeittrainings konnte ich die P1 meiner Klasse ergattern. Mit großer Motivation besichtigte ich Abends die tschechische Stadt Most. Ich war sehr entspannt, da ich dachte am Sonntag würde das Wetter gut werden.
Dann wachte ich am Sonntag auf. Bemerkte den Regen und somit sank meine Motivation. Doch das Wetter wurde besser, nur war ich mir nicht sicher ob die Strecke noch abtrocknet oder nicht. Allerdings pokerte ich 25 Minuten vor dem Rennen auf Regenreifen und baute mein Motorrad um.
Diese Entscheidung war zunächst richtig. Ich konnte das Rennen innerhalb meiner Klasse mehrere Runden anführen. Doch langsam trocknete die Strecke halb ab. Beim Anbremsen vor einer Kurve rutschte mir das Vorderrad weg und das Motorrad überschlug sich drei Mal.
Ich lag auf der Strecke, rannte zum Motorrad und wollte weiter fahren, allerdings war das Motorrad zu stark beschädigt.

Somit fuhr ich ohne Ergebnis nach Hause.

Mein erstes Road Race!!!

Am 1. bis 3. Juli war ich auf dem Schleizer Dreieck. Dies ist die älteste deutsche Naturrennstrecke. Der Kurs besteht zum größten Teil aus einer öffentlichen Straße und es gibt somit kaum Auslaufzonen oder Kiesbeete. Das macht die Strecke sehr gefährlich.

Im 1. Training tastete ich mir sehr langsam an die Strecke heran. Ich bin einfach die Strecke „abgerollt“ und habe mir die genauen Einlenkpunkte und Bremspunkte gemerkt. Die Zeiten im ersten Training waren sehr schlecht und somit war ich im hinteren Drittel des Starterfeldes.
Im Fahrerlager bemerkten wir, dass auch der Temperaturfühler des Öls undicht war. Nach zwei Stunden Montage und SetUp Einstellungen war das Motorrad für das zweite Training bereit.

Im zweiten Training versuchte ich schneller zu werden. Allerdings steckte mir der Gedanken an die schwere Tragödie, die letztes Jahr innerhalb des Klassik Trophy Laufes in Schleiz passierte, schwer in den Knochen. Dies machte mich nicht so schnell als sonst.
In diesem Zeittraining / Qualifying fuhr ich auf P4 meiner Klasse.

Am Samstag war Regen angesagt und dadurch die Motivation im Team auf dem Tiefpunkt. Das Problem am Regen ist, dass ich bis dato sehr wenig Regenerfahrung sammeln konnte und wenn es geregnet hat, ich meistens gestürzt bin.
Somit fuhr ich im 3. Training sehr langsam und tastete mich nach langer Zeit wieder an die Regenbedingungen heran. Die Ergebnisse waren wie zuvor erwartet sehr schlecht.

Am Samstag Nachmittag fand das erste Rennen statt. Dies wurde ebenfalls bei Regen ausgetragen. Zunächst hatte ich wie immer ein grandiosen Start. Konnte mich im Starterfeld an ein paar Fahrer vorbei drücken. Im Laufe des Rennens konnten die regenerfahrenen Mitstreiter die Pace erhöhen und ich verlor ein paar Plätze. Letztendlich kam ich als 7. der 400ccm Bikes ins Ziel.
Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis, da wir sehr viele SetUpsund Erfahrungen sammeln konnten.

Am Sonntag wurde noch ein zweites Rennen ausgetragen. Das Wetter war sehr wechselhaft und dadurch war die Reifenwahl ein Pokerspiel. Vor dem Rennen wurde die Zeit immer enger und das Wetter undurchsichtiger. Letztendlich hofften wir auf ein trockenes Rennen und fuhren mit den Pirelli Slicks (Mischung Vorne SC1 , Hinten SC2) raus.
Nach einem guten Start konnte ich sofort zwei Plätze gut machen. Leider konnte ich die Pace von Rainer Nagel (Gewinner dieses Rennens) nicht mitgehen und musste ihn wegfahren lassen. Von Hinten bekam ich sehr viel Druck und musste mich auf mehrere Zweikämpfe mit Franz (#888) von den Junioren einlassen.
Glücklicherweise kam ich als 2. der 400ccm Bikes in Ziel.

(Liebe Mitstreiter sorry für die Sektdusche) 🙂

Hier könnt Ihr noch onboard ein paar Runden mitfahren!

Schleizer Dreieck Rennen rückt näher!

In zwei Wochen ist es soweit. Ich werde zum ersten Mal auf der legendären Rennstrecke Schleizer Dreieck an den Start gehen.
Kleine Veränderungen an meinem Bike werden mich und mein Team vor eine neue Herausforderung stellen. Da ich auf dieser Rennstrecke noch nie fahren konnte, wird es für mich schwer die Pace von den Anderen mitgehen zu können. Hoffentlich komme ich mit dieser Strecke klar!

Im Rahmenprogramm der Superbike*IDM

Vergangenes Wochenende war grandios! Ich fuhr mit der Klassik Trophy im Rahmenprogramm der Superbike*IDM auf dem legendären Nürburgring.

Die ersten neuen Erfahrungen sammelte ich schon bei der Ankunft. Uns wurde im Fahrerlager ein fester Platz zugeteilt. Dies ist normalerweise bei meinen Veranstaltungen nicht der Fall.
Die Nervosität stieg, als die großen Teams mit ihren LKWs ankamen. Nun wusste ich, dass es wieder ernst für mich wurde und war deshalb sehr angespannt.

Dann ging es los. Das erste freie Training stand an. In diesem Training hatte ich sehr große Schwierigkeiten mit meinem Helm.
Ich konnte mich auf Grund eines angelaufenen Visiers nur an den Curbs orientieren. Somit war das erste Training mehr oder weniger umsonst.
Mit dem zweiten Training war ich ebenfalls nicht zufrieden. Ich kam einfach nicht mit der Strecke klar, da es mir sehr schwer gefallen ist den Hatzenbachbogen im 6.Gang unter Vollgas zu fahren.

Vor dem ersten Qualifying beobachtete ich also sehr genau die besten Fahrer aus der Klasse Supersport und Superbike und schaute mir ihren Fahrstil auf dieser Strecke an. Im Qualifying 1 und 2 konnte ich somit auf Platz 2 der Klasse YTS fahren.

Am Sonntag waren dann zwei Rennen. Im Rennen 1 hatte ich einen unglaublich guten Start und konnte mich weit von meiner Klasse absetzten. Zuerst konnte ich dann auch die Pace halten, nur mein Bike wollte nicht ganz so wie ich es wollte. Unter der starken Belastung am Start und durch das Schalten löste sich mein Kupplungskorb im Motor. Somit hatte ich keine Möglichkeit mehr, mit der Kupplung  zu schalten. Vor den Kurven hatte ich also ein sehr hartes Stempeln und Sliden am Hinterrad. Das brachte mich aus meinem Rhythmus. Somit konnten mich noch zwei andere 400ccm Fahrer aus der Klasse YTJ überholen. Da wir dieses mal zusammen gewertet wurden, fuhr ich den 3. Platz im 400ccm- Gesamtklassement ein und den ersten Platz unter der Klasse YTS.

Im zweiten Rennen konnte ich auch einiges an Weg gut machen. Konnte die Pace allerdings nicht halten und musste dann einsehen, dass ich lieber einen sicheren 3. Platz nach Hause hole, als zu stürzen. In diesem Rennen war ich ebenfalls Erster in der Klasse YTS.

Besonders erfreut war ich über den Besuch meines Kumpels Alex Heinrich, der leider als Mechaniker fungieren musste.

Persönlicher Saisonauftakt rückt näher!

Es ist erneut soweit, bald starte auch ich wieder meinen Motor. Nach einer sehr langen Winterpause auf Grund meines Abiturs, schwinge ich am 6. bis 8. Mai mein Bein wieder über meine ZXR 400 und starte mit der Klassik Trophy im Rahmenprogramm der Superbike*IDM auf dem Nürburgring.